In den Foren wo ich auf meine Umfrage hingewiesen habe fällt immer mal wieder das Stichwort "Bartle Test".Daher möchte ich an an dieser Stelle ein paar Sätze dazu schreiben.
Bartle hat auf Grundlage seiner Erfahrung als MUD-Spieler und Administrator nach einer langangelegten Forumsdiskussion(1989/90) eine Spielertypologie erstellt. MUDs (Multiuser Dungeons) sind textbasierte Vorgänger von mmorpgs.
Bartle unterscheidet vier Spielertypen:
1. Archiever (to archieve = etwas erreichen, leisten)
2. Explorer (explore= entdecken, erkunden)
3. Socializer
4. Killer
Diese vier Typen schließen sich laut Bartels aus. Er erstellt ein ausführliches Modell dazu wie die einzelnen Spielertypen sich auf die Population der anderen Spielertypen auswirkt. Es geht im dabei um das Balancing der Populationen.
Beispiel:
Viele Archiever in einem MUD führt zu einer Steigerung der Socializer.
Viele Killer in einem MUD führen zu einer Abwanderung von Archievern.
Die überarbeitete Fassung der Bartle Arbeit findet ihr hier. (engl)
Aus den Beschreibungen der Typen entwickelt Erwin Andreasen (1996) den Bartle Test. Dabei bekommt man 30 Fragen, bei denen man jeweils zwischen 2 Aussagen entscheiden muss, welche auf einen zutreffen. Als Ergebniss bekommt man am Ende mitgeteilt, wieviel Prozent des jeweiligen Archetyp in einem stecken. Den Bartle Test gibt es nur in englischer Sprache er ist hier zu finden.
Teile meiner Fragen gehen auf Nick Yee zurück, der seine Fragen unter anderem auf Grundlage der Typologie von Bartle formuliert hat.Es ist also kein Zufall, wenn euch die Fragen irgendwie an Bartle oder den Bartle Test erinnern.
Leider ist es zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht möglich euch eine direkte Rückmeldung/Einschätzung zu geben wie beim Bartle Test.
Dieser Blog dient zur Vorstellung der Ergebnisse meiner Diplomarbeit. Dabei geht es um die Erforschung der Motive von Onlinerollenspielern. Mein besonderer Dank gebührt den Teilnehmern meiner Onlinebefragung.
Freitag, 17. September 2010
Donnerstag, 16. September 2010
MMOG Forschung mal anders
Für alle Interessierten möchte ich hier noch ein paar Interessante Links zur wissenschaftlichen Forschung zu Onlinerollenspielen vorstellen.
#1
Eine große Inspiration für mich und eine wichtige Quelle für meine Arbeit ist die Forschungsarbeit von Nick Yee . Er hat im Rahmen des Daedalus Projekts hat eine sehr umfangreiche und breit gefächerte Forschungsarbei geleistet. Dabei geht es zum Beispiel um so verschiedene Dinge wie Gildenstrukturen, Aberglaube von Onlinespielern, Geschlechtsunterschiede/Gemeinsamkeiten, Arbeiten innerhalb des Spiels (grinden), Soziale Interaktion, Rassen&Klassenwahl und Lebenszyklen von Onlinerolllenspielen.
Auch Motive sind ein großes Thema. Ein Teil der Fragen meines Fragebogens habe ich mit freundlicher Genehmigung von ihm übernommen undübersetzt.
Wer der englischen Sprache mächtig ist sollte unbedingt mal vorbei schauen.
#2
Eine sehr interessante soziologische Diplomarbeit über Onlinerollenspieler findet Ihr hier
#3
Eine Interessante empirische Überblicksarbeit über Onlinespieler und ihre präferierten Spiele findet ihr hier
#4
Eine gut verständliche Studie zum Pathologischen Computerspielverhalten im Volksmund auch Computerspielsucht genannt.
Weitere links folgen in Kürze. Wenn Ihr selber interessante links zu dem Thema habt her damit! ;-)
#1
Eine große Inspiration für mich und eine wichtige Quelle für meine Arbeit ist die Forschungsarbeit von Nick Yee . Er hat im Rahmen des Daedalus Projekts hat eine sehr umfangreiche und breit gefächerte Forschungsarbei geleistet. Dabei geht es zum Beispiel um so verschiedene Dinge wie Gildenstrukturen, Aberglaube von Onlinespielern, Geschlechtsunterschiede/Gemeinsamkeiten, Arbeiten innerhalb des Spiels (grinden), Soziale Interaktion, Rassen&Klassenwahl und Lebenszyklen von Onlinerolllenspielen.
Auch Motive sind ein großes Thema. Ein Teil der Fragen meines Fragebogens habe ich mit freundlicher Genehmigung von ihm übernommen undübersetzt.
Wer der englischen Sprache mächtig ist sollte unbedingt mal vorbei schauen.
#2
Eine sehr interessante soziologische Diplomarbeit über Onlinerollenspieler findet Ihr hier
#3
Eine Interessante empirische Überblicksarbeit über Onlinespieler und ihre präferierten Spiele findet ihr hier
#4
Eine gut verständliche Studie zum Pathologischen Computerspielverhalten im Volksmund auch Computerspielsucht genannt.
Weitere links folgen in Kürze. Wenn Ihr selber interessante links zu dem Thema habt her damit! ;-)
mmorpg, MMOG, Onlinerollenspiel
Was ist das?
mmporg ist eine Abkürzung. Sie steht für Massive Multiplayer Online Role Play Game. Es handelt sich also um Massen Mehrspieler Onlinerollenspiele.
Dabei handelt es sich um Computerspiele die über das Internet spielbar sind. Mehrere Hundert bis Tausend Spieler interagieren hier in einer persistenten Welt. Jeder Spieler steuert in der Regel nur eine Spielfigur. Er schlüpft also in die Rolle dieser Figur.
Da Begriff Massen Mehrspieler Onlinerollenspiel sehr sperrig ist und wenig gebraucht wird, habe ich mich im Fragebogen und in der Diplomarbeit für die Verkürzte Form Onlinerollenspiel entschieden. Dieser Begriff ist etwas weniger trennscharf, wird aber in der Regel als deutsches Synonym für mmporg gebraucht.
Mmog oder MMO stehen als Abkürzungen für Massively Multiplayer Online Game. Eine nicht ganz so gelungene Adaption der Akürzung ins Deutsche stellt Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel dar.
Dieser Begriff ist etwas neuer und trägt der Tatsache Rechnung, dass nur wenige Nutzer von mmorpgs wirklich Rollenspiel im klassischen Sinne betreiben.
Gleichzeitig ist der Begriff mmog auch allgemeiner. Als massively Multiplayer Onlinegame ließen sich neben den Onlinerollenspielen auch Aufbaustrategiespiele (z.B. Browsergames) und bestimmte Spiele des Shooter-Genres (Mmofps - Massivelly Multiplayer Online First Person Shooters) bezeichnen. Auch hier spielen sehr viele Menschen gleichzeitig in einer persistenten Welt.
Im Rahmen meiner Onlinebefragung geht es allerdings erstmal nur um Onlinerollenspieler also Nutzer von mmorpgs.
mmporg ist eine Abkürzung. Sie steht für Massive Multiplayer Online Role Play Game. Es handelt sich also um Massen Mehrspieler Onlinerollenspiele.
Dabei handelt es sich um Computerspiele die über das Internet spielbar sind. Mehrere Hundert bis Tausend Spieler interagieren hier in einer persistenten Welt. Jeder Spieler steuert in der Regel nur eine Spielfigur. Er schlüpft also in die Rolle dieser Figur.
Da Begriff Massen Mehrspieler Onlinerollenspiel sehr sperrig ist und wenig gebraucht wird, habe ich mich im Fragebogen und in der Diplomarbeit für die Verkürzte Form Onlinerollenspiel entschieden. Dieser Begriff ist etwas weniger trennscharf, wird aber in der Regel als deutsches Synonym für mmporg gebraucht.
Mmog oder MMO stehen als Abkürzungen für Massively Multiplayer Online Game. Eine nicht ganz so gelungene Adaption der Akürzung ins Deutsche stellt Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel dar.
Dieser Begriff ist etwas neuer und trägt der Tatsache Rechnung, dass nur wenige Nutzer von mmorpgs wirklich Rollenspiel im klassischen Sinne betreiben.
Gleichzeitig ist der Begriff mmog auch allgemeiner. Als massively Multiplayer Onlinegame ließen sich neben den Onlinerollenspielen auch Aufbaustrategiespiele (z.B. Browsergames) und bestimmte Spiele des Shooter-Genres (Mmofps - Massivelly Multiplayer Online First Person Shooters) bezeichnen. Auch hier spielen sehr viele Menschen gleichzeitig in einer persistenten Welt.
Im Rahmen meiner Onlinebefragung geht es allerdings erstmal nur um Onlinerollenspieler also Nutzer von mmorpgs.
Los gehts!
Dank der fleißigen Pretester wurden noch ein paar sinnvolle Veränderungen am Aufbau und Formulierung des Fragebogens vorgenommen.
Der Fragebogen ist ab heute öffentlich zugängig.
Zur Befragung kommt ihr hier.
Erste Ergebnisse der Studie folgen bald.
Der Fragebogen ist ab heute öffentlich zugängig.
Zur Befragung kommt ihr hier.
Erste Ergebnisse der Studie folgen bald.
Mittwoch, 8. September 2010
Pretest
Im Moment wird der Fragebogen von Freunden und Bekannten getestet.
In einem mmorpg wäre das vergleichbar mit einer closed beta.
In einem mmorpg wäre das vergleichbar mit einer closed beta.
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